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Großstädte in Deutschland - Hagen

Halle an der Saale, laut Hauptsatzung amtlich Halle (Saale), ist eine Stadt in Mitteldeutschland. Mit 237.951 Einwohnern (2002) ist sie die größte Stadt sowie eines von 3 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz des Saalkreises. Nächst größere Städte sind Leipzig ca. 30 km südöstlich, Dresden, ca. 130 km östlich und Berlin, ca. 148 km nordöstlich.

Halle gilt als "Kulturhauptstadt" Sachsen-Anhalts, da sie für ihre Größe über eine ungewöhnlich breite Kulturlandschaft verfügt. Halle ist Sitz der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Leopoldina und zweier anderer Hochschulen (siehe Bildungseinrichtungen). Ferner ist Halle ein großer Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof und eingebunden in das S-Bahn-Netz Leipzig-Halle.

In der Zeit der DDR war Halle durch die umliegende Chemieindustrie geprägt. Seit der Wende konzentriert sich die Stadt auf technologieorientierte Branchen (Wissenschafts- und Innovationspark Heide-Süd und Weinberg-Campus), Multimedia, Lebensmittelindustrie (Halle ist Sitz Halloren Schokoladenfabrik - der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands - und des Backwaren-Herstellers Kathi) sowie gewerbliche Wirtschaft.

Die Einwohnerzahl der Stadt Halle (Saale) überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Westlich der Saale entstand in den 1960er Jahren die Wohnvorstadt Halle-Neustadt, die damals sogar als eigenständiger Stadtkreis geführt wurde, nach der Wiedervereinigung Deutschlands jedoch (wieder) mit Halle vereinigt wurde. Danach hatte die Stadt Halle 316.000 Einwohner. Zwischenzeitlich ist die Einwohnerzahl um 78.000 gesunken, wenngleich auch ca. 95.000 Menschen neu hinzugezogen sind. Mittlerweile ist die Zahl der Wegzüge etwas fallend.

Geographie

Halle liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, im Wesentlichen östlich der schiffbaren Saale, die sich hier in mehrere Arme teilt und eine breite Flussaue bildet, unterhalb der Mündung der Weißen Elster.

Wappen

Beschreibung: In Silber ein nach oben geöffneter roter Halbmond zwischen zwei roten Sternen.
Bedeutung: Das Wappen taucht erstmals in einem Gerichtssiegel des 14. Jahrhunderts auf und wurde alsbald in das Ratssiegel der Stadt aufgenommen, das seinerzeit eine thronende Maria darstellte. Um das Jahr 1450 wurden Mond und Sterne als offizielles Stadtwappen eingeführt. Über die Bedeutung gibt es keinerlei Nachweise, lediglich sagenhafte Erzählungen, die versuchen, die Wappensymbole zu deuten.

Geschichte

Im Chronicon Moissaiacence 806 wird der Ort Halle als "Halla" erstmals genannt, was aus dem Keltischen stammt und Salz bedeutet. 968 gründet Otto I. das Erzbistum Magdeburg, zu dem auch Halle bis zum Jahre 1680 gehört. Um 1120 wird die Stadt umfassend erweitert und 1263 wird zwischen dem Magdeburger Erzbischof Rupertus und der Stadt Halle ein Vertrag geschlossen, nach dem der Erzbischof keine Burg im Umkreis einer Meile und keine weiteren Solbrunnen anlegen darf. 1281 wird Halle urkundlich erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt und 1310 wird die Selbstverwaltung der Stadt vertraglich festgehalten.

1418 beginnt der Bau am Roten Turm, einem Glockenturm "zur Ehre Gottes und der Stadt Halle wie der ganzen Umgebung zur Zierde". Er wird später zum Wahrzeichen der Stadt. 1484 lässt Erzbischof Ernst in der Nordwestecke der Stadt die Moritzburg als befestigtes Wohnschloss erbauen und zieht 1503 feierlich ein. Seitdem ist Halle Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg. 1530/39 werden die romanischen Basiliken St. Gertraud und St. Marien zur viertürmigen Marktkirche umgebaut. Diese Kirche wird das 2. Wahrzeichen der Stadt. 1541 wird die Reformation eingeführt und das Erzbistum fortan von einem erzbischöflichen Administrator verwaltet. 1625 besetzen Kaiserliche Truppen unter Wallenstein die Stadt. Nach dem Tod des letzten erzbischöflichen Administrators, Herzog August von Sachsen, im Jahre 1680 fällt Halle mit dem gesamten Erzstift Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg und wird mit diesem ab 1701 Teil des Königreichs Preußen. 1694 wird die Universität Halle mit zunächst vier Fakultäten gegründet. Ein Jahr später errichtet der Theologe August Hermann Francke ein Waisenhaus, dem bald Schulen und Anstalten angegliedert werden. Daraus entwickelt sich eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Einrichtung, die Franckeschen Stiftungen. Nach dem Tilsiter Frieden im Jahr 1807 wird Halle Teil des neugebildeten Königreichs Westphalen. Doch fällt sie 1815 wieder an Preußen, das die Stadt der neu gebildeten Provinz Sachsen, Regierungsbezirk Merseburg, eingliedert. Durch die Verwaltungsgliederung entsteht der bis heute bestehende Saalkreis mit Sitz in Halle. 1819 entsteht der Stadtkreis Halle, der jedoch 1828 bereits wieder aufgelöst und die Stadt unmittelbar der Regierung in Merseburg unterstellt wird. Fortan ist sie quasi eine kreisfreie Stadt, die 1890 die Grenze von 100.000 Einwohner überschreitet und damit Großstadt wird. Bei mehreren Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt stark zerstört. Im April 1945 wird sie von amerikanischen Soldaten besetzt, doch ziehen diese im Juli wieder ab und die Sowjetunion wird die Besatzungsmacht. Halle wird Hauptstadt der Provinz Sachsen, welche kurze Zeit später im Land Sachsen-Anhalt aufgeht. Bei der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wird Halle Bezirksstadt des Bezirks Halle. Die Aufsiedelung des Wohngebiets Halle-West ab 1964 führt 1967 zur Gründung der selbständigen Stadt Halle-Neustadt, die 1971 eine kreisfreie Stadt wird. Im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten im Jahr 1990 wird Halle-Neustadt wieder mit Halle vereinigt. Die Stadt gehört seither wieder zum neu errichteten Land Sachsen-Anhalt.

Religionen

Die Stadt Halle (Saale) gehörte von Anfang an zum Erzbistum Magdeburg. Ab 1194 gab es in Halle Erzpriestersitze, doch hatte die Stadt wohl erst seit dem 12. Jahrhundert ihre planmäßige Einordnung im Kirchengefüge des Erzbistums. Ab 1518 zog die Reformation Zug um Zug in der Bürgerschaft der Stadt ein. 1541 konnte dieser Prozess abgeschlossen werden und Halle war fortan über viele Jahre eine protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gründete sich im 17. Jahrhundert auch eine reformierte Gemeinde. 1698 gründete August Hermann Francke in Halle die nach ihm benannten Franckesche Stiftungen, eine bis heute bestehende soziale Einrichtung. 12 Jahre später 1710 war Franke zusammen mit dem Juristen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein (1667-1719) Mitbegründer der Cansteinschen Bibelanstalt, die bis heute ihren Sitz in Halle hat und sich dem Druck und der Verbreitung von Bibeln widmet. Nach dem Übergang an Preußen gehörte die Stadt zum Herzogtum Magdeburg und teilte die kirchlichen Geschicke mit dem ganzen Herzogtum, d.h. 1817 wurden in ganz Preußen lutherische und reformierte Gemeinden zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Alle Kirchengemeinden Halles gehörten danach zur "Evangelischen Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Die protestantischen Kirchengemeinden Halles gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Halle-Naumburg innerhalb der Propstei Halle-Saalkreis, deren Sitz sich in Halle befindet.

Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken in Halle. Sie gehörten ab 1821 zum Bistum bzw. ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde und zu dessen Amtsbezirk auch die Pfarrgemeinden in Halle gehörten. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt Magdeburg erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Halles gehören somit heute zum Dekanat Halle innerhalb des Bistums Magdeburg.

Neben den beiden "großen Kirchen" gibt es in Halle heute auch mehrere Freikirchen und sonstige religiöse Gruppierungen.

Politik

An der Spitze der Stadt Halle stand der vom Erzbischof unter Oberhoheit des Burggrafen eingesetzte Schultheiß bzw. Salzgraf. 1258 taucht erstmals der Rat auf. Doch wurde er vom Landesherrn, dem Erzbischof von Magdeburg, erst 1310 verfassungsmäßig anerkannt. Danach konnte das Bürgertum auch ein Mitspracherecht in der Stadtverwaltung erlangen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Verfassung der Stadt mehrmals geändert. Nach dem Übergang an Preußen setzte der preußische König 1780 einen Oberbürgermeister ein. Ab 1807 war Halle Teil des Königreichs Westfalen und wurde von einem "Maire" geleitet. Nach dem erneuten Übergang an Preußen 1815 stand wieder ein Bürgermeister an der Spitze der Stadt und 1831 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Stadt der Bürger- bzw. Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtverordnetenversammlung, später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt.

Wirtschaft

Verkehr

Im Nordosten des Stadtgebiets von Halle (Saale) führt die Bundesautobahn A 14 Magdeburg-Dresden vorbei. Sie kreuzt sich im Osten der Stadt am "Schkeuditzer Kreuz" mit der A9 München-Berlin. Im Westen wird die A143 gebaut (Mitteldeutsche Schleife). Durch das Hallenser Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 6, B 91, B 80 und B 100. Der Hauptbahnhof Halle ist ein Bahnknotenpunkt. Von hier aus führen Bahnstrecken in alle Richtungen. Der internationale Flughafen Leipzig-Halle befindet sich nur wenige Kilometer östlich der Stadt beim Schkeudizer Kreuz.

Den öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV bedienen einerseits die S-Bahn-Linie S7, die ab 2005 mit der S-Bahn Leipzig zu einem gemeinsamen S-Bahn-Netz Leipzig-Halle verbunden werden soll, sowie andererseits mehrere Straßenbahn- und Omnibuslinien der Halleschen Verkehrs-AG (1918 bis 1951 Städtische Straßenbahn Halle, 1951 bis 1990 Verkehrsbetriebe Halle) und anderer Verkehrsbetriebe. Alle Linien sind innerhalb der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft (VTG) Halle zu einheitlichen Preisen zu benutzen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist in Halle vor allem die historische Altstadt.

Theater

  • Opernhaus Halle
  • neues theater Halle - Sprechtheater mit mehreren Bühnen, gelegen auf der sog. "Kulturinsel", zu der auch ein Café, Galerie, Kneipe, Bibliothek etc gehören
  • Puppentheater der Stadt Halle - Preisgekröntes Puppentheater für Erwachsene und Kinder Thalia Theater Halle
  • Theatrale
  • Theater Apron - Freie Theatergruppe, bestehend aus Studenten
  • Schiller-Bühne
  • Figurentheater Anna-Sophia - Klassische und moderne Märchen mit Puppen für Kinder

Museen

  • Staatliche Galerie Moritzburg
  • Beatles-Museum Halle
  • Landesmuseum für Vorgeschichte

Bauwerke

  • Burg Giebichenstein
  • Franckesche Stiftungen
  • Händel-Haus
  • Dom
  • Saline
  • Marktplatz und Roter Turm, dem Wahrzeichen der Stadt
  • Marktkirche (weiteres Wahrzeichen)

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Stadtgottesacker
  • Botanischer Garten
  • Bergzoo
  • Planetarium Halle

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Vor Ostern: Frühjahrsmarkt bei der Eissporthalle
  • Mai: Hallische Musiktage an verschiedenen Spielstätten
  • Juni: Händel-Festspiele
  • August: Laternenfest auf der Saale mit Bootskorso
  • August: Herbstmarkt bei der Eissporthalle
  • Oktober: Drachenfest in den Saaleauen

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1587, 4. November (getauft), Samuel Scheidt, † 24. März 1654 in Halle, Hoforganist, Komponist ("O Heiliger Geist, o heiliger Gott")
  • 1611, Johann Olearius, † 1684 in Weißenfels, Hofprediger, Dichter ("Gelobet sei der Herr", "Gottlob der Sonntag kommt herbei")
  • 1624, Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, † 1685 in Coburg, Pfarer, Dichter ("Dies ist die Nacht, da mir erschienen")
  • 1685, 23. Februar, Georg Friedrich Händel, † 14. April 1759 in London, Komponist ("Der Messias"); zu seinen Ehren finden jährlich die Händel-Festspiele statt
  • 1693, Johann Jakob Rambach, † 1735 in Gießen, Prof. der Theologie, Dichter ("Ich bin getauft auf deinen Namen")
  • 1815, 28. Juni, Robert Franz, eigentlich Robert Knauth; † 24. Oktober 1892 in Dessau, deutscher Komponist
  • 1892, 23. September, Lorenz Kardinal Jaeger, † 1. April 1975 in Paderborn, Erzbischof von Paderborn 1941-73
  • 1900, 23. Oktober, Harald Böhmelt, † 15. Oktober 1982 in , Komponist ("Warum hat die Adelheid keinen Abend für mich Zeit")
  • 1908, 20. Februar, Heino Gaze, † 24. Oktober 1967 in Berlin, Komponist, Dirigent, Texter und Arrangeur ("Egon", "Kalkutta liegt am Ganges", "La Le Lu")
  • 1933, 7. Juni, Hans-Christian Ströbele; Rechtsanwalt und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für Bündnis 90/Die Grünen (1985-1987 und seit 1998)
  • 1925, 27. Oktober, Fred Frohberg, Sänger ("Tina Marie")
  • 1927, 21. März im Ortsteil Reideburg, Hans-Dietrich Genscher, Bundesinnenminister (1969-1974), Bundesaußenminister (1974-1992), Vorsitzender der FDP (1974-1985)
  • 1946, 19. Juni, Nina, Schlagersängerin (Duo Nina & Mike) ("Fahrende Musikanten", "Paloma Blanca")
  • 1953, 13. September, Günther Krause, Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991), Bundesminister für Verkehr (1991-1993)
  • 1960, 10. September, IC Falkenberg alias Ralf Schmidt, Sänger, Komponist ("Wunderland")
  • 25. November, Andy alias Luigi Eckehard Pellicioni, Schlagersänger (Duo Ann & Andy) ("Zigeunerwagen")

Nicht in Halle geboren, aber hier wirkt u.a. der nt-Intendant Peter Sodann, dessen Kulturinsel wichtiger Bestandteil der Altstadt ist. Er macht auch bundesweit von sich Reden als "Tatort"-Kommissar "Ehrlicher" kongenial besetzt mit dem Schauspielkollegen Bernd Michael Lade. Weiter haben in Halle gewirkt (alphabetische Auflistung):

  • Carl Hildebrand v. Canstein 4. August 1667 auf Gut Lindenberg/Mark Brandenburg, Jurist und Bibeldrucker
  • Georg Cantor 3. März 1845 in Sankt Petersburg, † 6. Januar 1918 in Halle (Saale), Mathematiker
  • Dorothea Christiane Erxleben, 13. November 1715 in Quedlinburg; † 13. Juli 1762 ebenda; gebürtige Leporin; promovierte als erste Frau in Deutschland zum Dr. med. an der Halleschen Universität
  • August Hermann Francke 22. März 1663 in Lübeck, † 8. Juni 1727 in Halle (Saale), Theologe und Sozialpädagoge
  • Helene Glatzer ( 8. Februar 1902 in Berlin-Neukölln, † 31. Januar 1935 in Halle (Saale)) antifaschistische Widerstandskämpferin
  • Justus Jonas 5. Juni 1493 in Nordhausen; † 9. Oktober 1555 in Eisfeld; eigentlich Jodocus Koch, Reformator der Wittenberger Reformation
  • Martin Kähler 6. Januar 1835 in Neuhausen bei Königsberg † 7. September 1912 in Freudenstadt (Schwarzwald) evangelisch-lutherischer Oberpfarrer und Konsistorialrat
  • Johann Georg Knapp
  • Julius Kühn 23. Oktober 1825 in Pulsnitz/Oberlausitz, † 14. April 1910 in Halle (Saale). Begründer und Gestalter des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften in Deutschland
  • August Hermann Niemeyer (1754-1828), Theologieprofessor
  • Johann Friedrich Reichardt. 25. November 1752 in Königsberg/ Preußen; † 27. Juni 1814 in Giebichenstein bei Halle; Komponist und Musikschriftsteller
  • Johann Christian Reil 20. Februar 1759 in Rhaude (Ostfriesland); † 22. November 1813 in Halle; Arzt und Professor in Halle. Er erfand 1808 den Begriff "Psychiaterie", aus dem sehr schnell die "Psychiatrie" wurde.
  • Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher 21. November 1768 in Breslau; † 12. Februar 1834 in Berlin; protestantische Theologe
  • Friedrich August Gottreu Tholuck, 30. März 1799 in Breslau, Theologe
  • Christian Thomasius 1. Januar 1655 in Leipzig; † 23. September 1728 in Halle; Jurist und Philosoph
  • Paul Tillich, 20. August 1886 im Pfarrhaus von Starzeddel, Bezirk Guben, Theologe
  • Richard Volkmann 17. August 1830 in Leipzig, † 28. November 1889 in Jena; Begründer der modernen wissenschaftlichen Orthopädie
  • Christian Wolff 24. Januar 1679 in Breslau; † 9. April 1754 in Halle; Universalgelehrter, Philosoph, Jurist und Mathematiker
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